Eine Herausforderung der besonderen Art

(Kommentare: 1)

Wird Zeit noch einmal von mir hören zu lassen. Ich habe es nun irgendwie geschafft über drei Wochen keinen Sport zu treiben. Ich weiß nicht so recht einzuschätzen, ob ich da stolz drauf sein kann, das Gefühl kommt bei mir jedenfalls nicht auf. Ich kann zu 100 % sagen, dass es ein täglicher Kampf ist und so ein Sportverbot echt die Höchststrafe für so ziemlich jeden Triathleten ist…

Man bekommt sich schon ganz gut beschäftigt, aber der Bewegungsdrang ist enorm, zudem das schlechte Gewissen nichts getan zu haben und sich überhaupt nicht ausgepowert zu haben. Die Situation ist schwerer als bei meinen bisherigen Verletzungen, weil ich mich ja nicht vor kurzem verletzt habe und jetzt pausieren muss, sondern schon ein ¾ Jahr damit irgendwie zurecht komme und mir die sportlichen Lücken gesucht habe, die mein Körper akzeptiert und damit nun aufzuhören fühlt sich seltsam an.

Der Gedanke, dass es anderen Personen deutlich schlechter geht und diese Zeit irgendwann vorbei ist hilft nur bedingt, bis man das nächste Foto bei Instagram, Facebook oder per Whats app bekommt, wo Leute gerade das tun was man liebt…

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Kommentar von Sabine Hempel |

Liebe Franzi,
ich kann gut nachempfinden wie es dir geht. Im letzten Jahr war für mich von einer zur anderen Minute erstmal alles aus. Mein Sport, 10 Minuten spazieren...
So schade es klingt, man muss die Situation annehmen und seinem Körper Zeit geben. Wir fordern so viel von unserem Körper und geben ihm kaum Ruhe. Die holt er sich irgendwann auf brachiale Weise. Ich weiß wovon ich rede.
Nimm das Schicksal an, sei geduldig, dann wirst du größer und stärker zurück kommen.
Vielleicht interessiert dich der Mensch der mich "zurück" gebracht hat. Dann melde dich.